Geschichtlicher Überblick

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach (Überblick)

  • 1818
  • In Riedelbach wird das erste Spritzenhaus gebaut.
  • Erste Anschaffung einer Handdruckspritze.
  • Gründung des Spritzenverbandes mit Cratzenbach, Alt- und Neuweilnau, Mauloff und Finsternthal.


  • 1818 - 1881
  • Eigenständige Gemeinde-Feuerwehren werden gegründet.


  • 1881 - 1900
  • Riedelbach hat eine schlagkräftige Berufsfeuerwehr.
  • Bei Löscharbeiten packen alle an, Löschen ist "Handarbeit" im Teamwork.


  • 1901
  • Erste Schritte in die moderen Brandbekämpfung.
  • Riedelbach erhält eine Wasserleitung mit ausreichenden Hydranten.
  • Ein moderner Schlauchwagen wird beschafft.


  • 1934
  • Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach.
  • Wilhelm Feix wird in der Gründungsveranstaltung zum ersten Ortsbrandmeister gewählt.
  • Ausrüstung wird umfassend ergänzt.


  • 1935 - 1939
  • Der erste Mannschaftstransportwagens wird beschafft.
  • 1938 Bau eines neuen Gerätehauses.


  • 1939 - 1945
  • Viele Feuerwehrmänner werden von der Wehrmacht einberufen.
  • Die wenigen verbleibenden Aktiven haben alle Hände voll zu tun.
  • Der Abschuss eines Bombers verursachte im Februar 1945 einen Großbrand.
  • Auch alle Frauen helfen, um die Katastrophe abzuwenden.


  • 1946 - 1948
  • Die Abneigung gegen Uniformen führte unmittelbar nach dem Krieg zu einem nur verhaltenen Neuanfang.
  • In einer denkwürdigen Veranstaltung, initiiert durch Bürgermeister Dienstbach und unterstützt von KBI Philippi sowie RA Bechtel, konnten 52 junge Männer für die gute Sache begeistert werden.
  • Bruno Hahn führte den ersten Nachkriegsvorstand der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach an.
  • Ortsbrandmeister Wilhelm Feix schied aus dem aktiven Dienst aus und wurde zu Ehrenmitglied ernannt.
  • Mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren besaß Riedelbach nun eine sehr junge, aktive Mannschaft.
  • Neben einer regen Vereinstätigkeit wurde viel Zeit in die solide Ausbildung der Mitglieder investiert.


  • 1949 - 1954
  • Installation der ersten Feuerwehrsirene auf dem Rathaus.
  • Modernisierung der Wasser-Entnahmestellen im Riedelbach.
  • Verbesserung des Brandschutzes durch Verlegung einer Wasserleitung mit ausreichenden Unterflurhydranten.
  • Anschaffung der ersten B-Schläuche.
  • 1950/51 führen Finsternthal, Mauloff und Riedelbach Alarmübungen ein.
  • Die Riedelbacher Wehr holt den von Bürgermeister Seel (Mauloff) gestifteten Pokal für die beste Wehr sowie den Preis für die schnellste Wehr nach Riedelbach.
  • Verabschiedung einer neuen Satzung am 31.03.1952.


  • 1955
  • am 26.09.1955 wurde das erste nach DIN ausgerüstete LF 8 an die Freiwillige Feuerwehr übergeben.
  • In einem großen Festzug wurde das LF 8, die Handruckspritze von 1818, der Schlauchwagen von 1901 sowie die TS 4 von 1934 der Bevölkerung vorgestellt.
  • KBI Philippi bezeichnete das LF 8 als das modernste Fahrzeug im Kreis.


  • 1956 - 1958
  • Durch das LF 8 wird das 1936 gebaute Gerätehaus am Ochsenstall zu klein.
  • Die Gemeinde stellt einen Teil der Dreschhalle zur Verfügung, die durch großen Eigenanteil der Wehrmänner "feuerwehrtauglich" gemacht wird.


  • 1959 - 1962
  • Die Freiwillige Feuerwehr Riedelbach feiert ihr 25-jähriges Bestehen in einem großen Fest zusammen mit allen Wehren des Usinger Landes.
  • Bruno Hahn gibt Ende 1959 sein Amt als Ortsbrandmeister aus persönlichen Gründen ab.
  • Artur Dienstbach wird zum neuen Ortsbrandmeister gewählt.
  • KBI Philippi überreicht 1960 zwei Ehrenplaketten des Kreisfeuerwehrverbandes an Bruno Hahn, der gleichzeitig Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach wird.


  • 1963
  • 1963 übernimmt die Feuerwehr die gesamte Dreschhalle als Gerätehaus.
  • Ein LF 16-TS des Katastrophenschutzes (ZBS) wird in Riedelbach stationiert.


  • 1964 - 1965
  • Die Krisenjahre der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach.
  • Ortsbrandmeister Dienstbach tritt aus persönlichen und beruflichen Gründen im Herbst 1964 zurück.
  • In der folgenden Mitgliederversammlung am 16. Januar 1965 findet sich zunächst kein Nachfolger.
  • Die Freiwillige Feuerwehr steht somit fast vor dem Aus.
  • Zur Rettung dieser wertvollen Organisation bittet Bürgermeister Guckes den Alt-Brandmeister und Ehrenmitglied Bruno Hahn das Ruder wieder in die Hand zu nehmen.
  • Bruno Hahn wird einstimmig zum neuen Ortsbrandmeister gewählt.
  • Noch im gleichen Jahr beendet er die Stagnation durch die Ausrichtung von Vergleichswettkämpfen - jeder hatte wieder ein Ziel vor den Augen.
  • Bürgermeister Guckes stiftete einen Pokal für die Siegergruppe.


  • 1966 - 1972
  • Die Jahre mit intensiver Wettkampftätigkeit auf Gemeinde- und Kreisebene sicherten einen enorm hohen Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach.
  • Ab 1969 nahm auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr an diesen Wettkämpfen teil und schlug sich noch besser als die "alten Herren".
  • Am 14. März 1969 verabschiedete man eine neue Satzung. Mit der Zustimmung durch die Gemeindevertretung am 03. Dezember 1969 löste diese die Satzung aus dem Jahr 1952 ab.
  • Im Jahr 1969 wurde auch die seit 1956 als Gerätehaus genutzte Dreschhalle renoviert.
  • Mitglieder der Wehr investierten über 400 Arbeitsstunden für Außenputz, Fenster und Außenanlagen.
  • 1972 beauftragte die Gemeinde ein Unternehmen zur Erneuerung des Innenputzes.
  • Die Verlegung der elektrischen Einrichtung übernahmen die Kameraden wiederum selbst.


  • 1975 - 1978
  • 1975 werden Landesmittel zur Beschaffung eines LF 8-TS freigegeben. Die Gemeinde beteiligt sich mit 32.000,- DM an der Finanzierung des Fahrzeuges.
  • Am 29. April 1976 wird das Fahrzeug von Bürgermeister Galuschka an Wehrführer Bruno Hahn übergeben.
  • In der Folge wird das Fahrzeug weiter ausgestattet, zum nicht unerheblichen Teil aus Mitteln der Vereinskasse.
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