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Bei Verkehrsunfällen, also Einsätzen mit technischer Hilfeleistung und Unterstützung des Rettungsdienstes, sind oft Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Um diese Personen aus der Notlage zu befreien, wird hydraulisch betriebenes Rettungsgerät eingesetzt. Die Personen werden geborgen und dem Rettungsdienst übergeben.
Dazu gehören in unserer Umgangssprache Schere, Spreizer und Rettungszylinder (Fachbezeichnungen und Details s.u.). Betrieben werden sie über eine Hydraulikpumpe, die wiederum am Stromaggregat des Fahrzeugs angeschlossen wird. Optimal verlastet sieht das Ganze dann so aus, wie auf dem Bild rechts.
Unsere Ausstattung ist noch etwas einfacher verlastet, aber natürlich genauso effizient. Alle unten beschriebenen Geräte sind auf unserem TSF-W verlastet. Das hat den Vorteil, dass wir mit unserem Löschwasservorrat und z.B. einem Feuerlöscher ein eventuell brennendes Fahrzeuge löschen können ( es ist Vorschrift, dass zwei unabhängige Löschgeräte bereit gestellt werden) und unmittelbar eine ggf. eingeklemmte Personen befreien können:
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Hydraulisches Schneidgerät (S90 oder S150):
Die Rettungsschere (so der inoffizielle Begriff) dient zum Trennen von Metallteilen, wie z.B. Türpfosten und Holme an Fahrzeugen. Mit gehärtetem Metall, wie z.B. Lenksäulen und Achsen etc. verträgt sich das Schneidgerät nicht.
In Riedelbach haben wir das Schneidgerät S90 zur Verfügung. Es hat eine Maulweite von 90 mm.
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Hydraulisch betätigter Spreizer (Sp30 oder Sp45):
Der Spreizer dient zum Spreizen (z.B. bei verklemmten Fahrzeugtüren) Drücken, Ziehen und Heben von Lasten. Bei verunglückten Fahrzeugen wird er meist zum Heben des Fahrzeuges zwecks Unterlegen von Hölzern genutzt. Danach kommt er beim Öffnen der Fahrzeugtüren zum Einsatz. Man kann aber auch die Lenksäule wegdrücken oder das Dach anheben, nachdem es mit der Schere abgetrennt wurde.
Wir verfügen über eine Sp30 mit einer Spreiz- bzw. Zugkraft von 30 kN und einer Spreizweite von 600 mm.
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Rettungszylinder (RZ820, RZ1250, RZ 1600):
Der Rettungszylinder dient ähnlich wie der Spreizer zum Bewegen von Lasten (Drücken oder Ziehen) und kommt da zum Einsatz, wo der Spreizer nicht weit genug öffnet (z.B. oft zum Anheben der Lenksäule oder des Daches). Er kann aber natürlich auch zum Aussteifen oder Abstützen aller möglicher Gegenstände Verwendung finden. Wir besitzen noch keinen Rettungszylinder, doch ist die Anschaffung eines RZ820 geplant.
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Hydraulikpumpe:
Die Rettungsgeräte werden entweder mit einer handbetriebenen (Zusatzkennung H), mit einer elektrisch betriebenen (Zusatzkennung E) oder von einem Verbrennungsmotor betriebenen (Zusatzkennung V; vgl. nebenstehendes Bild) Hydraulikpumpe versorgt. Bei uns ist eine elektrisch betriebene Hydraulikpumpe im Einsatz.
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Stromerzeuger:
Die Hydraulikpumpe auf unserem TSF-W wird elektrisch betrieben. Zur Erzeugung des notwendigen Stromes steht der Feuerwehr Riedelbach der ebenfalls auf dem TSF-W verlastete Stromerzeuger zur Verfügung.
Zusätzlich kann mit dem Stromerzeuger Energie zum Betrieb des Lichtmastes des TSF-W oder zum Betrieb anderer elektrischer Geräte erzeugt werden.
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