Riedelbach, 12.04.2008
Um Punkt 13:00 Uhr ertönte die Sirene in Riedelbach die Weilroder Jugendfeuerwehren zu ihrer Jahresanfangsübung. Dichte Rauchschwarden stiegen aus dem Alten Rathaus in der Langstraße in Riedelbach auf.
Schon kurze Zeit später ertönten die Martinshörner und die Jugendlichen der Jugendfeuerwehren der Großgemeinde fuhren gemeinsam mit Ihren Jugendwarten an.
Der Erstangriff erfolgte durch die Jugendfeuerwehren Neuweilnau und Mauloff. Diese bauten die Wasserversorgung beginnend am Unterflurhydrant an der Weiherstraße über einen Verteiler direkt vor dem Gebäude auf und begannen sofort mit der Rettung der Verletzten, die sich in der angenommenen Lage noch im Gebäude befanden. Dazu war der Angriffstrupp mit Pressluftatmern ausgestattet.
Parallel wurde von einem weiteren Hydranten auf der Langstraße eine zweite Leitung vor das alte Rathaus gelegt.
Zusätzlich wurde Wasser aus der Zisterne am Feuerwehrgerätehaus auf der Bachstraße entnommen und durch die Jugendfeuerwehren Oberlauken und Hasselbach zum alten Rathaus befördert, um dort einen dritten Angriff aufzubauen.
Nach ca. 45 Minuten konnten die Jugendfeuerwehren "Feuer aus" melden und mit dem Abbau beginnen. Im Anschluß zogen die ca. 60 Jugendlichen mit ihren Betreuern ins Dorfgemeinschaftshaus in Riedelbach ein, um sich bei Getränken und Würstchen von der anstrengenden Übung zu erholen.
Dort bedankte sich neben dem Gemeindebrandinspektor Dieter Veidt, Bürgermeister Axel Bangert, Gemeindejugendwart Markus Ziegler auch der neu ernannte Kreisjugendwart Guido Schlottmann bei den Jugendlichen für diese schöne Übung und munterten sie auf, auch weiterhin der Jugendfeuerwehr bei der Stange zu bleiben.
Die Riedelbacher Jugendwartin Susanne Hennig, die die Übung mit ihren beiden Stellvertretern Manuel Mößler und Emanuel Hahn ausgearbeitet hatte, bedankte sich ebenfalls bei den Jugendlichen für die zahlreiche Teilnahme. In ihrer "Manöverkritik" stellte sie fest, dass die Übung sehr gut gelaufen ist. Als einzigen kleinen Kritikpunkt forderte sie die männlichen Jugendfeuerwehrkameraden auf, bei der Betreuung der Verletzten etwas enger mit den verletzten Mädchen Kontakt aufzunehmen.
Am Ende waren sich alle einig: Bei dieser starken Jugend, brauchen wir in Weilrod vor der Zukunft keine Angst zu haben. Da wachsen großartige Brandschützer heran.
Die folgenden Bilder geben einen sehr schönen Überblick über die professionelle Arbeit der Jugend und ihrer Betreuer:
Rauchschwaden steigen aus dem Übungsobjekt "Altes Rathaus" |
Rauchschwaden steigen aus dem Übungsobjekt "Altes Rathaus" |
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